Eine mögliche Armut im Alter sorgt bei vielen Personen für Kopfzerbrechen. Komme ich mit der gesetzlichen Rente aus? Werde ich Einbußen bei meinem Lebensstandard hinnehmen müssen? Lassen sich Medikamente und Arztbesuche auch in Zukunft finanzieren?
Dies sind zentrale Fragen, mit denen sich vor allem junge Erwachsene seit längerem quälen. Sicherlich sind einige dieser Gedankengänge berechtigt, die Medien zeigen häufig extreme Beispiele von Armut und Verwahrlosung, zwangsläufig beschäftigt sich jede Person einmal mit diesem Thema.
Die gesetzliche Rentenversicherung wird für viele Menschen einen enormen Rückschritt in Bezug auf die gewohnten Standards und Qualität bedeuten. Einfach und sicherlich oberflächlich betrachtet, liegt das Problem in der Gesellschaft selbst. Immer weniger Familien entscheiden sich für eine Familie mit Kindern und bevorzugen eine berufliche Karriere. Gleichzeitig wird die Bevölkerung dank exzellenter medizinischer Betreuung immer älter. Diese beiden Fakten stehen miteinander im Konflikt, weniger Nachwuchs bedeutet geringere Einzahlungen in die Rentenkasse, welche aufgrund der älter werdenden Menschen länger und höher belastet werden muss.
Experten raten daher in vielen Fällen zu einer zusätzlichen, privaten Altersvorsorge. Sehr häufig wird hierbei auf die Riester Rente oder Rürup Rente verwiesen, welche vom Staat zusätzlich gefördert und unterstützt wird. Für einen Großteil der Bevölkerung lohnen sich diese Rentenangebote tatsächlich und sind im Allgemeinen zu empfehlen.
Doch auch mit deutlich einfacheren Methoden können Sie für das Alter vorsorgen, z. B. ergänzend zur gesetzlichen Rente. Ein immer beliebter werdendes Mittel um einen Vermögensaufbau anzustreben ist das Tagesgeldkonto. Mit einer Verzinsung von bis zu 6,00 Prozent und täglicher Verfügbarkeit des Guthabens, überzeugt das Tagesgeld Jung und Alt. Während viele Personen noch immer auf ein klassisches Sparbuch schwören, haben andere das Tagesgeldkonto für sich entdeckt und freuen sich über ein stetiges Wachstum ihres Geldes.
Im Monat August 2008 konnte die Comdirect, ein Tochterunternehmen der Commerzbank, rund 30.000 Neukunden im Bereich Tagesgeld begrüßen. Aktuell zahlt die Direktbank einen Zinssatz von 5,00 Prozent für Einlagen bis maximal 30.000 Euro, garantiert für sechs Monate. Ab dem siebten Monate sowie für Geldbeträge über 30.000 Euro, werden von der Comdirect immerhin noch 4,00 Prozent gezahlt.
Nutzen Sie das Tagesgeldkonto z. B. zum Parken von überschüssigen Geldeingängen oder für einen monatlich festen Sparbetrag. Entweder überweisen Sie zu einem beliebigen Zeitpunkt einen gewünschten Betrag auf Ihr Tagesgeldkonto, z.B. wenn am Monatsende einmal ein deutliches Plus auf dem Girokonto festzustellen ist oder z.B. die Steuerrückzahlung vom Finanzamt eingegangen ist. Anderseits können Sie auch einen festen Sparplan einrichten. Entweder nutzen Sie hierzu die Dienste der Tagesgeld Banken oder sich richten sich einen Dauerauftrag von Ihrem Girokonto ein. So können Sie bereits mit geringen Beträgen, z. B. mit 50 Euro pro Monat, nach und nach Geld auf die hohe Kante legen.
