Betriebliche Altersvorsorge oder doch Riester-Rente? Wenn betriebliche Altersvorsorge, welche Variante ist dann die richtige für Sie?
Laut Stiftung Warentest Finanztest ist die Betriebsrente immer noch Männersache. Die Damen fahren häufig mit der Riester-Rente besser – vor allem dann, wenn Kinder im Spiel sind. Stiftung Warentest behauptet, dass die richtige Form der privaten Altersvorsorge von Geschlecht und Höhe des Verdienstes abhängt. Es ist somit ratsam vorher zu vergleichen, mit welcher Rente man besser fährt.
Wer sich für die betriebliche Rentenvorsorge entscheidet, zahlt einen festen Beitragssatz, welcher von Bruttolohn abgezogen wird. Was wiederum bedeutet, dass die Sozialabgaben für den Arbeitnehmer sinken. Außerdem erhält der Arbeitnehmer für diese Art der Altersvorsorge beachtliche Steuervorteile. Eine Auszahlung ist ab dem 60. Lebensjahr möglich. Im Normalfall erhält der Arbeitnehmer erst Leistungen aus der betrieblichen Altersvorsorge, wenn er aus der gesetzlichen Rentenversicherung Leistungen bezieht.
Wer sich letztendlich für die Inanspruchnahme einer betrieblichen Altersvorsorge entschlossen hat, kann zwischen Entgeltumwandlung, Direktversicherung, Pensionsfonds, Direktzusage, Pensionskasse oder Unterstützungskasse wählen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen sich über den Durchführungsweg einig werden. Wenn der Arbeitgeber die Form der Pensionskasse oder eines Pensionsfonds anbietet, muss der Arbeitnehmer zwischen einer dieser Möglichkeiten wählen. Eine andere Form ist dann nicht möglich. Werden sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht einig und bietet der Arbeitgeber keine Pensionskasse oder Pensionsfonds an, kann der Arbeitnehmer eine Direktversicherung verlangen.
Da der Arbeitgeber den Anbieter bestimmt, bleibt dem Arbeitnehmer diese Wahl erspart. In manchen Fällen arbeitet der Arbeitgeber jedoch mit mehreren Anbietern zusammen.
Betriebliche Altersvorsorgen vergleichen
Autor: ihr-rentenplan.de 15. November 2010 - 9:17

