Die Erwerbsminderungsrente - Einführung

Autor: ihr-rentenplan.de

Die Folgen der „Erwerbsunfähigkeit“ sind oft ein schwerer Schlag für den Arbeitnehmer. Der teilweise oder völlige Verlust der Erwerbsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen bedeutet gleichzeitig den Verlust des Jobs noch vor Eintritt ins Rentenalter.

Um diesen finanziellen Einschnitt abzumildern, tritt die Erwerbsminderungsrente in Kraft. Grundlage für die Erwerbsminderungsrente ist das Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit § 435 SGB III.

Am 01.01.2001 traten diesbezüglich neue Regelungen in Kraft. Die bisherige Berufs- und Erwerbsfähigkeitsrente entfällt. An diese Stelle tritt die zweistufige Erwerbsminderungsrente. Wer seinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente noch vor dem obigen Datum geltend gemacht hat, dessen Anspruch wird nach den alten Regelungen berechnet.

Grundsätzliche Voraussetzung für einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente ist der Ausfall aufgrund von Krankheit oder Behinderung. Typische Krankheiten, die einen Arbeitnehmer dazu zwingen, seinen Job aufzugeben, sind z. B. Herz-Kreislauf-Leiden, Krebs, Bandscheibenvorfälle oder schwere Depressionen.

Die Schwere der Krankheit oder Behinderung und die damit in Verbindung stehende Erwerbsfähigkeit bestimmt, ob Sie die halbe Erwerbsminderungsrente oder die volle Erwerbsminderungssrente erhalten. Ist ein Arbeitnehmer in der Lage, täglich mehr als sechs Stunden zu arbeiten, hat er keinen Anspruch. Lässt seine Krankheit lediglich eine Stundenanzahl zwischen drei und unter sechs Stunden zu, wird ihm die halbe Erwerbsminderungsrente zugestanden. Wer am Tag nicht mehr als drei Stunden arbeiten kann, bekommt die volle Erwerbsminderungsrente zugesprochen.

Genaueres über Voraussetzungen, Höhe, Berechnung, Antrag und Hinzuverdienst lesen Sie auf den folgenden Seiten.
 

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