Erziehungsrente

Autor: ihr-rentenplan.de

Die Erziehungsrente ist eine recht unbekannte Rentenform. Sie kann beantragt werden, wenn nach einer Scheidung der Unterhaltszahler verstirbt. Aufgrund der rechtskräftigen Scheidung kommt für den Erziehenden keine Witwenrente infrage. Trotzdem müssen die fehlenden Unterhaltszahlungen abgefangen werden.
 
In der Realität, sieht ein derartiger Fall häufig so aus: Eine Ehe wurde geschieden.
 
Die Kinder leben bei der Mutter, werden von dieser betreut und erzogen. Der Ex-Ehemann zahlt der Mutter Unterhalt. Verstirbt der Ex-Ehemann, entfallen die Unterhaltszahlungen für Kind und Mutter und die Erziehende gerät in finanzielle Nöte. Um diesen Umstand abzumildern, hat die erziehende Mutter Anrecht auf Erziehungsrente.
 
Die Erziehungsrente wird nicht wie andere Hinterbliebenenrenten aus dem Rentenkonto des Verstorbenen gezahlt. Ausschlaggebend ist das Rentenkonto des Erziehenden. Dementsprechend muss der Erziehende gewisse Voraussetzungen erfüllen.
 
Für die Kinder kann natürlich Waisenrente beantragt werden. Die Waisenrente wird aus den Rentenansprüchen des Verstorbenen errechnet und soll die Kinder bis zum Abschluss ihrer Ausbildung finanziell unterstützen. Diese Art der Rente kann bis zum 27. Lebensjahr gezahlt werden. Die Erziehungsrente hingegen, wird dem Erziehenden lediglich bis zum 18. Lebensjahr des Kindes ausgezahlt.
 
Was bei der Erziehungsrente beachtet werden muss, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind und was auf die Rente angerechnet wird, erfahren Sie in unserer Rubrik Erziehungsrente.

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