Geschichte der gesetzlichen Rentenversicherung, Teil 1: Die Kaiserzeit

Autor: ihr-rentenplan.de

Ein kurzer Rückblick auf die Anfänge und die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung - Errungenschaften und Probleme.

Die gesetzliche Rentenversicherung existiert bereits seit über 110 Jahren, sie wurde gemeinsam mit anderen Sozialversicherungen durch Bismarck 1889 eingeführt.

Reichskanzler Bismarck sah sich durch den wachsenden Einfluss der sozialdemokratischen Strömungen zur Einführung der Sozialversicherungen veranlasst. In dem er die Forderungen der Bevölkerung nach sozialen Sicherungssystemen erfüllte, hoffte Bismarck die wachsende Unterstützung der Sozialdemokraten einzudämmen.

 
1889
Beschluss der Sozialgesetze: Die gesetzliche Rentenversicherung wird unter Reichskanzler Otto von Bismarck und Kaiser Wilhelm II eingeführt, zusammen mit anderen Sozialversicherungen. Renten wurden erst ab dem 70. Lebensjahr ausgezahlt, es wurde davon ausgegangen, dass die Familie nach wie vor den wesentlichen Teil des Lebensunterhaltes aufbringt.
 
Beitragssatz: Festbeiträge

 
1891
Einführung der Rentenversicherung: Zwei Jahre nach Verabschiedung der Sozialgesetze wurde die Rentenversicherung faktisch eingeführt.
 
Beitragssatz: Festbeiträge

 
1911
Einführung der Hinterbliebenenrente: Neben der Einführung der Hinterbliebenenrente wurden - neben den Arbeitern - ab 1911 auch Angestellte in die Rentenversicherung einbezogen.
 
Beitragssatz: Festbeiträge

 
1916

Senkung des Renteneintrittsalters für alle Arbeitnehmer auf einheitlich 65 Jahre. Dadurch verdoppelte sich auf eine Schlag in Zahl der Rentenempfänger. Der erste Weltkrieg verschärfte zusätzlich die finanzielle Lage der Rentenversicherung.
 
Beitragssatz: Festbeiträge
 

Der erste Weltkrieg stürtzt auch die gesetzliche Rentenversicherung in die Krise. Wie das NS-Regime mit dem Thema Rentenversicherung umgeht - hier geht es weiter:

Geschichte der Rente, Teil 2: NS- und Nachkriegszeit

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