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Neue Arbeitsblätter des BMAS empfehlen private BU-Rente bei Schülern

Etwa 170.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer pro Jahr müssen aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf ganz oder teilweise aufgeben.


Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 03.08.2006, 08:16 Uhr
Autor: Stefan Nowicki

03. August 2006 - Diese erschreckend hohe Zahl nimmt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zum Anlass, mit der Aufklärung zur privaten Vorsorge ganz "vorn" zu beginnen - bei den Schülern.

Zwei neue Arbeitsblätter sollen dabei helfen, die veränderten Bedingungen bei der Rente für Berufsunfähigkeit zu erklären und Schritte zur Lösung zu erarbeiten. Dabei geht die Arbeitsgemeinschaft für Jugend und Bildung, die im Auftrag des BMAS die Arbeitsblätter entwickelt hat, anhand eines Beispiels auf die alte BU-Rente vor 2001 ein und die Voraussetzungen, die sich wie folgt geändert haben: Alle nach 1961 Geborenen erhalten seit 2001 von staatlicher Seite nur noch eine marginale Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.

Daher empfiehlt das BMAS den Schülern, bereits zum Einstieg ins Berufsleben eine private Rente gegen Berufsunfähigkeit abzuschließen. Dabei gelte: Je früher, desto besser, gerade weil für junge Leute die Beiträge günstig seien. Weiter rät das Ministerium, vor dem Abschluss unbedingt gründlich zu vergleichen, um das beste Angebot auswählen zu können.

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