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> Rentendynamik angepasst
Dynamik angepasst: Renteninformationen mit geringeren zukünftigen Ergebnissen.
Wer dieser Tage die alljährliche Post der Deutschen Rentenversicherung geöffnet hat, dürfte sich gewundert haben: Die zukünftig zu erwartenden Erträge aus der Rente sind niedriger als noch im Vorjahr. Eine unerwartete Rentenkürzung?
Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 19.07.2006, 13:20 Uhr
Autor: Sascha Lueken
Nein, nur die dynamische Entwicklung wurde angepasst. Zur Erklärung: Die Renteninformation enthält neben den bereits erworbenen Anwartschaften auch Hochrechnungen zur voraussichtlichen Altersrente bei Erreichen des 65. Lebensjahres. Dabei orientiert sich die Deutsche Rentenversicherung an der durchschnittlichen Lohnentwicklung. Bisher wurde daher Lohnentwicklungen von 1,5% und 2,5% in der Renteninformation berücksichtigt. Da die tatsächliche Steigerung aber eher verhalten ausfällt, reagierte jetzt auch die Deutsche Rente. Sie korrigierte die zu erwartende Lohnsteigerung auf zwei Prozent im optimistischen und ein Prozent im pessimistischen Szenario. Ausgenommen wurden einzig Versicherte, die in den nächsten Jahren in den Ruhestand eintreten und von Lohnentwicklungen nicht oder nur noch marginal betroffen sind.
Die Deutsche Rentenversicherung, die die Renteninformation seit 2002 jährlich versendet, begründet den Schritt mit der Herausforderung, den Versicherten stets eine realistische Einschätzung der zur erwartenden Bezüge liefern zu wollen. Sie wolle damit, so eine Pressemitteilung vom 18. Mai, „den Wert der Information als Planungsgrundlage erhöhen.“
Die aktuelle Situation, die sowohl den Arbeitsmarkt als auch die Rentenentwicklung betrifft, macht deutlich, dass die gesetzliche Rente keine Garantie mehr für eine ausreichende Absicherung im Alter bietet. Zusätzliche private Absicherung ist daher zwingend notwendig und auf verschiedene Art und Weise möglich. Dabei ist sich der Staat seiner Verpflichtung zur Förderung durchaus bewusst. Für mehrere private Modelle bestehen staatliche Zuschussregelungen und steuerliche Entlastungsmöglichkeiten.
Die Deutsche Rentenversicherung, die die Renteninformation seit 2002 jährlich versendet, begründet den Schritt mit der Herausforderung, den Versicherten stets eine realistische Einschätzung der zur erwartenden Bezüge liefern zu wollen. Sie wolle damit, so eine Pressemitteilung vom 18. Mai, „den Wert der Information als Planungsgrundlage erhöhen.“
Die aktuelle Situation, die sowohl den Arbeitsmarkt als auch die Rentenentwicklung betrifft, macht deutlich, dass die gesetzliche Rente keine Garantie mehr für eine ausreichende Absicherung im Alter bietet. Zusätzliche private Absicherung ist daher zwingend notwendig und auf verschiedene Art und Weise möglich. Dabei ist sich der Staat seiner Verpflichtung zur Förderung durchaus bewusst. Für mehrere private Modelle bestehen staatliche Zuschussregelungen und steuerliche Entlastungsmöglichkeiten.
