News > Weniger Rendite in der gesetzlichen Altersvorsorge

Gesetzliche Altersvorsorge bringt immer weniger Rendite

Die gesetzliche Altersvorsorge wirft immer weniger Rendite ab. Das hat das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn (IWG) bereits 2005 in einer Studie im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge festgestellt.


Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 04.08.2006, 11:40 Uhr
Autor: Stefan Nowicki

04. August 2006 - Ein männlicher Standardrentner aus dem Geburtsjahrgang 1960 wird demnach nur noch eine Rendite von maximal 2,6% auf seine eingezahlten Rentenbeiträge erhalten. Die Stiftung Warentest geht in der aktuellen Ausgabe des Finanztests (05/2006) sogar nur noch von einer Rendite von 1,7% auf die eingezahlten Beiträge aus.

Je nach angenommener Wirtschaftsentwicklung, so das IWG in einer Mitteilung vom 1. August, müssen Beitragsleistende ab dem Geburtsjahrgang 1980 an mit negativen Renditen rechnen - sie bekämen also weniger ausgezahlt als sie eingezahlt haben. Grund für diese Entwicklung sind die hohen Anteile der Beiträge, die zur Finanzierung anderer Leistungen dienen (z.B. die Absicherung des Erwerbsminderungsrisikos).

Daher drängen nicht nur die Versicherungen sondern auch der Staat dazu, privat vorzusorgen. Der Staat unterstützt in der privaten Altersvorsorge beispielsweise die Riester-Rente mit Zuschüssen und Steuererleichterungen, damit im Alter ein Lebensstandard erreicht werden kann, der mit der gesetzlichen Altersversorgung allein nicht mehr zu leisten ist.
 





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