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> Bertelsmann-Studie zur Rente
>> Tipp: eine private Rentenversicherung kann flexibel ausgezahlt werden und so beispielsweise auch bei Teilzeit im Alter einen wertvollen Beitrag zur Existenzsicherung leisten.
>> externer Link: Die Bertelsmann-Stiftung, Initiator der Umfrage
Stärkere Anerkennung statt vorzeitiger Rente
Ältere Arbeitnehmer in Deutschland wollen offenbar gar nicht früher in den Ruhestand treten - statt dessen wünschen sie sich, länger aktiv am Arbeitsleben und der Gesellschaft teilzuhaben.
Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 25.07.2006, 12:35 Uhr
Autor: Stefan Nowicki
25. Juli 2006 - Das berichtet eine repräsentative Studie, die die Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegeben und gestern vorgestellt hat. Statt zu einem starren Zeitpunkt in Rente zu gehen, wünschen sich 61% der Befragten, ihr Renteneintrittsalter selbst flexibel bestimmen zu können, selbst wenn sie dabei Abschläge in Kauf nehmen müssen. Und wer bisher dachte, bei Inanspruchnahme von Altersteilzeit sei vorwiegend das Blockmodell von Interesse, hat sich offensichtlich auch weitgehend geirrt: Neben den 21%, die (auch nach Renteneintritt) in Vollzeit arbeiten möchten, wünschen sich 47% der Befragten eine Teilzeit-Beschäftigung.
Was den Lebensstandard im Alter angeht, machen sich gerade die jüngeren Umfrageteilnehmer keine Illusionen: 82% der 35- bis 39-jährigen halten den ökonomischen Zwang zur Arbeit im Rentenalter ohnehin für ein realistisches Szenario. Dies ist für die älteren Teilnehmer von geringerer Bedeutung, 70 Prozent der Erwerbstätigen wünschen sich eine stärkere Anerkennung der eigenen Arbeitsleistung durch den Vorgesetzten, um ihrer derzeitigen Berufstätigkeit bis zum 65. Lebensjahr mit Engagement und Motivation nachgehen zu können. Tatsächlich in der Rente angelangt, möchten sich die meisten Befragten vor allem um Familie und Freunde kümmern (98%) und ihre Hobbys pflegen (95%), 70% möchten sich gesellschaftlich engagieren.
Die Initiatoren der Studie sehen in den Ergebnissen die Notwendigkeit des Umdenkens: "Angesichts der demographischen Entwicklung ist ein gesellschaftlicher Paradigmenwechsel hin zu längeren Tätigkeitsbiographien zwingend notwendig", so Stiftungsvorstand Dr. Johannes Meier bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse. Die jüngst beschlossene starre Anhebung des Renteneintrittsalters hatte für viele Diskussionen geführt. Ein Hauptkritikpunkt war dabei, dass nur ein Bruchteil der Arbeitnehmer überhaupt bis zum Eintrittsalter arbeite.
Was den Lebensstandard im Alter angeht, machen sich gerade die jüngeren Umfrageteilnehmer keine Illusionen: 82% der 35- bis 39-jährigen halten den ökonomischen Zwang zur Arbeit im Rentenalter ohnehin für ein realistisches Szenario. Dies ist für die älteren Teilnehmer von geringerer Bedeutung, 70 Prozent der Erwerbstätigen wünschen sich eine stärkere Anerkennung der eigenen Arbeitsleistung durch den Vorgesetzten, um ihrer derzeitigen Berufstätigkeit bis zum 65. Lebensjahr mit Engagement und Motivation nachgehen zu können. Tatsächlich in der Rente angelangt, möchten sich die meisten Befragten vor allem um Familie und Freunde kümmern (98%) und ihre Hobbys pflegen (95%), 70% möchten sich gesellschaftlich engagieren.
Die Initiatoren der Studie sehen in den Ergebnissen die Notwendigkeit des Umdenkens: "Angesichts der demographischen Entwicklung ist ein gesellschaftlicher Paradigmenwechsel hin zu längeren Tätigkeitsbiographien zwingend notwendig", so Stiftungsvorstand Dr. Johannes Meier bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse. Die jüngst beschlossene starre Anhebung des Renteneintrittsalters hatte für viele Diskussionen geführt. Ein Hauptkritikpunkt war dabei, dass nur ein Bruchteil der Arbeitnehmer überhaupt bis zum Eintrittsalter arbeite.
>> Tipp: eine private Rentenversicherung kann flexibel ausgezahlt werden und so beispielsweise auch bei Teilzeit im Alter einen wertvollen Beitrag zur Existenzsicherung leisten.
>> externer Link: Die Bertelsmann-Stiftung, Initiator der Umfrage
