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Betriebsrente wird in Zukunft unrentabler

Wer früher betrieblich vorgesorgt hat, konnte im Alter mit einem satten Ertrag rechnen. Das wird sich ab 2009 ändern.


Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 07.10.2008, 21:12 Uhr
Autor: Nico Gogol

28. August 2006 - Ab 2009 wird die betriebliche Altersvorsorge unrentabler. Das liegt aber nicht etwa daran, dass die Zinserträge sinken. Stattdessen werden dann in voller Höhe Krankenversicherungsabgaben auf die eingezahlten Beiträge erhoben. Lohnsteuer wird zwar nicht fällig, dennoch zahlt der Arbeitnehmer gleich doppelt ein: Einmal eben den vollen Beitrag zur Krankenversicherung, zum anderen werden die Renten ohnehin bei der Auszahlung besteuert. Abgabefrei bleiben zunächst nur Privatversicherte.

Verbraucherzentralen und die Stiftung Warentest weisen darauf hin, dass sich nun Betriebsrenten nicht mehr in jedem Fall lohnen. Nur wenn der Arbeitgeber weiter etwas zuschießt, bleibt die betriebliche Vorsorge rentabler als beispielsweise eine ungeförderte private Altersvorsorge. Das ist aber schon bei 29% der abgeschlossenen Betriebsrenten nicht mehr der Fall. Als Alternative empfiehlt die Stiftung Warentest die staatlich geförderte Riester-Rente. Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls beim Rechtsanwalt Versicherungsrecht .

Wo die Betriebsrente noch lohnt, welche Änderungen genau auf die Sparer zukommen und auch, welche Möglichkeiten sich für Arbeitgeber bieten, haben wir auf ihr-rentenplan.de zusammengestellt.

>>direkt zu: Chancen der Betrieblichen Altersvorsorge




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