Bei der klassischen privaten Rente werden monatlich über lange Zeiträume feste Beträge eingezahlt. Später gibt es dann verschiedene Auszahlungsmodelle.
Dies ist der typische Weg, sich eine private Rente aufzubauen - der Abschluss einer privaten Rentenversicherung mit monatlichen Beiträgen: Über Jahre oder Jahrzehnte hinweg wird monatlich ein fester Betrag in die Rentenversicherung eingezahlt. Dadurch wird der Anspruch auf eine private Rente erworben, die dann zu einem festgelegten Zeitpunkt, z. B. dem 60. Lebensjahr, beginnt.
Die Auszahlung der privaten Rente
Es gibt verschiedene Möglichkeiten bei der Auszahlung der privaten Rente. Die Rentenversicherungen garantieren einen festen Zinssatz für das über die Jahre eingezahlte Kapital. Man kann aber davon ausgehen, dass darüber hinaus noch höhere Überschüsse erzielt werden, d.h. die private Rente fällt in aller Regel deutlich höher aus, als garantiert. Somit stellt die private Rentenversicherung eine gute Anlagemöglichkeit dar, um zusätzliches Kapital aufzubauen.
Diese zusätzlichen Überschüsse kann man sich nun entweder sofort ab Rentenbeginn monatlich mit auszahlen lassen, dann bleibt die Rente konstant oder erst nach und nach. Dann ist die Rente zunächst etwas niedriger, erhöht sich aber im Laufe der Jahre dynamisch.
Oder lieber alles auf einmal?
Wenn die private Rente beginnt, kann alternativ auch das gesamte angesparte Kapital (mitsamt Überschüssen) auf einmal ausgezahlt werden. Diese Möglichkeit wird als Kapitalwahlrecht bezeichnet und wird bei der privaten Rente in den meisten Fällen mit angeboten. Entscheidet man sich für diese Option, entfallen natürlich die monatlichen Rentenzahlungen.
Ein anderes Modell der privaten Altersvorsorge, das einzeln oder in Ergänzung zur privaten Rente sinnvoll sein kann, ist die Sofortrente.
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