Rente mit 70

Autor: ihr-rentenplan.de 18. April 2011 - 14:39

Wirtschaftsforscher fordern sie bereits – die Rente mit 70. Die bereits hitzig diskutierte Rente mit 67 reicht ihnen nicht.
 
Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft ist der Meinung, dass eine Erhöhung auf 70 kommen müsse. Grund hierfür seien die höhere Lebenserwartung und die abnehmende Geburtenrate. Somit müsse die Erhöhung des Renteneintrittsalters nach 2029 abermals fortgesetzt werden.
 
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung unterstützt diese Ansicht. Steigende Lebenserwartungen und der Rückgang der Bevölkerungszahl belasteten die Rentenkassen. Starke Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen seien die Folge.
 
In Dänemark wird sogar das Renteneintrittsalter von 74 diskutiert. Der dänische Ministerpräsident Rasmussen rechtfertigt diese Debatte mit dem Grund, dass es um das Überleben der dänischen Wirtschaft gehe.
 
Deutschland ist in Sachen Rentenpolitik und Erhöhung des Renteneintrittsalters Vorreiter. Andere europäische Länder ziehen nach. Griechenland erhöhte das Renteneintrittsalter von 61 auf 65. Spanien zog mit Deutschland gleich und erhöhte ebenfalls von 65 auf 67 Jahren. Die Rentenkassen vieler Länder stehen in der Kreide. Rentenreformen sind die Folge und Kürzungen sowie die Anhebung des Renteneintrittsalters sind unabdingbar.
 
Im Durchschnitt gehen die Arbeitnehmer in der EU mit 61,4 Jahren in Rente. Und das, obwohl das reguläre Renteneintrittsalter in den meisten Ländern höher liegt. Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft fordert mehr Flexibilität. Wer früher aus dem Erwerbsleben ausscheiden wolle, könne dies mit Abschlägen tun. Ebenso solle auf Wunsch auch über das 70. Lebensjahr hinaus gearbeitet werden können.
 
Wer körperlich und geistig noch fit ist, sich noch nicht zum alten Eisen zählen möchte und wem der Ruhestand zu langweilig ist, der soll erst mit 70 in Rente gehen können oder sogar noch später.

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