Rentenberechnung

Autor: ihr-rentenplan.de

Beitragszeiten, Beitragsfreie Zeiten und Berücksichtigungszeiten bestimmen die Höhe Ihrer Rente. Wir sagen Ihnen, wann Sie in die Rentenkasse einzahlen und wann nicht.
 
Die Höhe Ihrer Rente wird durch die Art und Dauer der rentenrechtlichen Zeiten bestimmt. Mit der rentenrechtlichen Zeit ist die Zeitspanne zwischen Berufsausbildung und Rentenbeginn gemeint. Haben Sie durchgehend bis ins Rentenalter gearbeitet oder waren Sie zwischenzeitlich mit der Kindererziehung beschäftigt? Vielleicht haben Sie ein Studium absolviert und konnten deshalb erst spät mit der Einzahlung beginnen. Hier erfahren Sie, welche Zeiten zur späteren Berechnung Ihrer Rente beitragen.
 
Als erstes wären die Beitragszeiten zu nennen. Diese finden statt, wenn Sie als Arbeitnehmer berufstätig sind, sich in einer Ausbildung befinden, Wehr- oder Zivildienst leisten und somit Beiträge zahlen. In manchen Lebenslagen zahlt der Staat die Rentenbeiträge für Sie. Dies ist der Fall, wenn Sie Sozialleistungen beziehen, zu Hause sind und die Kinder erziehen oder sich um eine pflegebedürftige Person kümmern.
 
Zu den Beitragsfreien Zeiten gehören die Ersatz- und Anrechnungszeiten. Bei den Ersatzzeiten konnte der Beitragszahler aufgrund von Kriegsdiensten, Kriegsgefangenschaft, Verschleppung, Vertreibung oder Gewahrsam keine Beiträge zahlen.
 
Als Anrechnungszeiten können Arbeitsunfähigkeit, Schwangerschaft, Arbeitslosigkeit, Schlechtwettergeld, Schulausbildung und berufsvorbereitende Maßnahmen geltend gemacht werden.
 
Während der Berücksichtigungszeiten zahlen Sie keine Beiträge in die Rentenkasse. Trotzdem können diese Zeiten wichtig für die Erfüllung von Voraussetzungen für eine Rente sein. Als Berücksichtigungszeiten gelten die Kindererziehung bis zum vollendeten 10. Lebensjahr des Kindes und Pflegeleistungen zwischen dem 01.01.1992 und dem 31.03.1995, wenn diese bis zum 30.06.1995 beantragt wurden.
 
All diese Lebensabschnitte spielen bei der Rentenberechnung eine Rolle.

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