Durch weitreichende Vorschläge zur Reform der sozialen Sicherungssysteme wurde die Rürup Kommission bekannt.
Die im Volksmund "Rürup Kommission" genannte Expertengruppe wurde vom Bundesgesundheitsministerium einberufen und sorgte sich vor allem um die "Nachhaltigkeit in der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme."
Die Rürup Kommission nahm ihre Arbeit im November 2002 auf und stellte ihren Abschlussbericht im August 2003 vor. Der Kommission gehörten neben Professor Bert Rürup auch Fachleute aus Wissenschaft und Politik sowie von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite an.
Die Rürup Kommission sollte unterschiedliche drängende Fragen zur Sozialversicherung erörtern und Lösungsvorschläge erarbeiten. Rentenspezifisch hat die Kommission drei Ansätze empfohlen:
- Zum einen hielt sie die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre für unumgehbar.
- Zweitens sollte die Rentenberechnung um einen Nachhaltigkeitsfaktor ergänzt werden.
- Als dritter Punkt wurde eine Beibehaltung der bisherigen, umlagefinanzierten Rente (Generationenvertrag) empfohlen.
Der Abschlussbericht der Rürup Kommission kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden:
>> Externer Link: Rürup Kommission: Kompletter Abschlussbericht
