Witwenrente (Witwerrente) – Einführung

Autor: ihr-rentenplan.de

Der Tod des Ehemannes oder der Ehefrau bedeutet für viele Partner nicht nur große Trauer, sondern auch einen großen finanziellen Einschnitt im Leben. Schließlich fällt in den meisten Fällen ein volles Gehalt weg.
 
Die Kinder sind weitestgehend durch die Waisenrente versorgt. Doch was geschieht mit dem hinterbliebenen Ehepartner?
 
Im Jahre 2002 wurde das Hinterbliebenenrecht durch das Altersvermögensergänzungsgesetz neu geregelt. Für ein Ehepaare gilt das alte Gesetz, wenn:
 
- das Ehepaar vor dem 01.01.2002 geheiratet hat,
- der ältere Ehepartner zu diesem Zeitpunkt mindestens 40 Jahre alt ist und
- der Ehepartner vor dem 01.01.2002 verstorben ist.
 
Die neue Gesetzgebung unterscheidet zwischen der großen und der kleinen Witwenrente. Die kleine Witwenrente wird lediglich zwei Jahre lang ausgezahlt. Ob überhaupt ein Anspruch auf Witwenrente besteht, hängt selbstverständlich von der Dauer der Ehe ab.
 
Für die Auszahlung der Witwenrente innerhalb der ersten drei Monate nach dem Tode des Ehepartners spielt die Zuweisung „kleine oder große Wittwenrente“ keine Rolle. Man spricht in diesem Fall von dem Sterbevierteljahr.
 
Nach diesem Zeitraum spielt die Zuweisung sehr wohl eine Rolle. Personen, denen lediglich die kleine Witwenrente bewilligt wurde, bekomen 25 Prozent der Versichertenrente. Bei der großen Witwenrente sind es 55 Prozent.
 
Heiratet der Witwer oder die Witwe erneut, entfällt die Witwenrente. Der Witwenrentenempfänger erhält dennoch eine Abfindung.
 
In welchem Fall Sie Witwenrente beantragen können. Wo diese beantragt wird und in welcher Höhe diese sich beläuft, werden Sie im Folgenden erfahren.

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