Witwenrenten bei Beamten

Autor: ihr-rentenplan.de

Handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen Beamten, hat die Witwe ein Anrecht auf Witwenrente, berechnet an der Pension oder dem Ruhegehalt des Verstorbenen.

Witwen und Witwer von Beamten erhalten natürlich ebenfalls eine Witwenrente. Die herangezogenen Prozentzahlen sind ähnlich wie bei der gesetzlichen Witwenrente. Die Höhe der Witwenrente entspricht 60 Prozent des Ruhegehalts des Verstorbenen. An Witwen, welche nach dem 31. Dezember 1961 geborenen wurden, werden lediglich 55 Prozent des Ruhegehalts ausgezahlt.

Hat der Verstorbene Kinder hinterlassen, erhalten diese je 12 Prozent des Ruhegehalts. Vollwaisen bekommen 20 Prozent zugesprochen. Die hinterbliebenen Kinder erhalten das Waisengeld höchstens bis zu ihrem 27. Lebensjahr. Sind die Kinder durch eigenes Einkommen in der Lage ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, werden die Rentenzahlungen eingestellt.

Hat die Ehe zum Zeitpunkt des Todes weniger als ein Jahr bestanden, wird von einer Versorgungsehe ausgegangen. Dies bedeutet, dass die Witwe keinen Anspruch auf Witwenrente geltend machen kann, da sie lediglich aus Versorgungsgründen geschlossen wurde. Des Weiteren werden Ehen, welche nach dem 65. Geburtstag des Hinterbliebenen eingegangen sind und kinderlos blieben, ebenfalls aus Versorgungsehen angesehen, was zur Folge hat, dass die Witwe keinerlei Leistungen erhalten wird.

Das eigene Einkommen der Hinterbliebenen wird auf die Hinterbliebenenrente angerechnet und kann unter Umständen zur Zahlungseinstellung führen.

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